Städtische Galerie Dresden

3. Oktober bis 5. Januar 2020

A.R. Penck. – »Übermalungen 1979« – Rekonstruktion einer Ausstellung

Zum 80. Geburtstag des 2017 verstorbenen Künstlers zeigt die Städtische Galerie als Ergänzung der im Albertinum stattfindenden Ausstellung »Ich aber komme aus Dresden (check it out man, check it out)« eine Rekonstruktion der legendären Penck-Ausstellung in Jürgen Schweinebradens EP-Galerie in Berlin-Prenzlauer Berg vor vierzig Jahren. Das Thema der Übermalung eignete sich A.R. Penck im Ergebnis der Gemeinschaftsmalerei mit den Künstlern der Gruppe »Lücke« zu Beginn der 1970er Jahre an. Jürgen Schweinebraden hatte eine große Anzahl von Übermalungen, »scheinbare Abfallprodukte«, aus dem Atelier des Künstlers gesammelt und präsentierte diese in Kombination mit Zeichnungen in einer Ausstellung im September 1979.

12. Oktober bis 12. Januar 2020

Das Ende der Eindeutigkeit. Malerei aus der X. Kunstausstellung der DDR

Dresden war der Austragungsort für die großen Kunstausstellungen der DDR. Die letzte Ausstellung dieser Art – die X. Kunstausstellung der DDR – fand vom 3. Oktober 1987 bis zum 3. April 1988 statt, als vom Ende der DDR noch nichts zu ahnen war. Über eine Million Besucher besichtigten diese Schau. Die Debatten über die vermisste Präsenz der Kunst der DDR in den letzten Jahren in Dresden legen die Vermutung nahe, dass einige Kunstwerke dieser großen Ausstellungen Eingang in ein imaginäres Bildgedächtnis vieler Bürgerinnen und Bürger der DDR und vor allem vieler Dresdnerinnen und Dresdner gefunden haben und dort mit den Gefühlen von Heimat, Verlust und Zugehörigkeit verbunden sind.

8. Februar bis 10. Mai 2020

Frank Lippold – Die heimliche Perspektive

Frank Lippold gehört zu der Künstlergeneration, die, noch in der DDR sozialisiert, in der Umbruchzeit der 1990er Jahre an der HfBK Dresden studierten. Seine künstlerische Position ist bestimmt von einem klassischen Bildbegriff und einer handwerklich soliden künstlerischen Ausbildung, jedoch auch von den Themen und Fragen der Moderne. Seit 1994 setzte sich Frank Lippold auf ganz besondere Weise mit der Technik des Holzschnitts auseinander. Ausgehend vom klassischen Druckverfahren entdeckte er die ästhetische Eigenwertigkeit der beschnitzten Druckplatten und begann, auf diesen mit Holzschnittwerkzeugen zu »zeichnen«. Ausgehend von Architekturmotiven und Bildern der Landschaft entwickelte er Fragmentierungen sowie multiperspektivische und anamorphotische Abstraktionen und bezog mit farbigen Grundierungen seiner Bildträger die Malerei mit ein. Unsere Ausstellung zeigt den schrittweise aufeinander aufbauenden Weg des Künstlers zu seiner neuesten Werkgruppe mit eindrucksvollen, völlig gegenstandsfreien Motiven

24. Januar bis 15. März 2020

Hegenbarth-Stipendiaten 2018: Elise Beutner und Nora Mesaros

Seit 2012 vergibt die Dresdner Stiftung Kunst & Kultur der Ostsächsischen Sparkasse Dresden gemeinsam mit dem Programm »Deutschlandstipendium« zwei Projektstipendien für herausragende Meisterschülerinnen und Meisterschüler der Hochschule für Bildende Künste in Dresden (HfBK). Parallel zur Übergabe der diesjährigen Stipendien stellen die beiden Vorjahres-Stipendiatinnen aktuelle Arbeiten im Projektraum Neue Galerie vor. In diesem Jahr werden Werke von Elise Beutner und Nora Mesaros zu sehen sein.

Veranstaltungen des Freundeskreises

>>>Programm der Städtischen Galerie Dresden